Kontoguthaben ist eine Forderung gegen die Bank. Gesetzliche Einlagensicherung, Institut und Kontoinhaber bestimmen, welcher Schutz im Krisenfall tatsächlich greift.
Wer Bank, Marke und Sicherungssystem unterscheidet, kann Liquidität so verteilen, dass ein einzelner Ausfall nicht unnötig große Folgen hat.
Schutzsystem erkennen
Prüfe, welchem gesetzlichen Sicherungssystem die Bank zugeordnet ist und welche Produkte als Einlagen gelten.
Wertpapiere im Depot sind rechtlich anders einzuordnen als Kontoguthaben.
Grenzen verteilen
Berücksichtige die gesetzliche Grenze je Einleger und Institut sowie mögliche zeitlich begrenzte Sonderfälle.
Verteile sehr hohe Liquiditätsbestände bewusst, statt nur mehrere Marken derselben Bank zu nutzen.
Rendite und Risiko trennen
Ein ungewöhnlich hoher Zins kann mit Bedingungen, Fremdwährung oder anderem Produkttyp verbunden sein.
Prüfe Anbieter, Produkt und Sicherung vor der Überweisung.
Dein nächster Schritt
- Ermittle Institut und Sicherungssystem.
- Addiere alle geschützten Einlagen je Institut.
- Verteile Beträge oberhalb der Schutzgrenze bewusst.
Verlässliche Quellen
Leistungen, Bedingungen und gesetzliche Regeln können sich ändern. Prüfe deshalb Vertrag und aktuellen Stand.