INVESTIEREN · VERTIEFUNG

Investmentplan und Verhalten im Börsencrash

Ein Investmentplan legt Entscheidungen fest, bevor Nachrichten, Euphorie oder Angst sie beeinflussen. Er beschreibt Ziele, Aufteilung, Käufe, Rebalancing und Bedingungen für Verkäufe.

Einfach gesagt

Ein Investmentplan legt Entscheidungen fest, bevor Nachrichten, Euphorie oder Angst sie beeinflussen. Er beschreibt Ziele, Aufteilung, Käufe, Rebalancing und Bedingungen für Verkäufe.

Regeln schriftlich festhalten

Notiere Zielquoten, Sparrate, Anlageprodukte, Prüftermin und tolerierte Abweichungen. Lege fest, welche Ereignisse eine echte Planänderung rechtfertigen.

Ein Kursrückgang allein verändert weder automatisch dein Ziel noch den Zeithorizont. Eine veränderte Lebenssituation kann es dagegen tun.

Im Crash handlungsfähig bleiben

Prüfe zuerst Notgroschen, Einkommen und anstehende Ausgaben. Vermeide ungeplante Verkäufe nur, wenn deine Liquidität tatsächlich gesichert ist.

Rebalancing kann bedeuten, mit neuen Einzahlungen den gefallenen Anteil aufzufüllen. Umschichtungen können Kosten und Steuern auslösen.

Informationen filtern

Marktprognosen erklären häufig erst im Nachhinein, warum Kurse gefallen sind. Niemand kennt verlässlich Tiefpunkt oder Erholungszeitpunkt.

Reduziere die Beobachtung auf feste Termine und kontrollierbare Größen: Kosten, Sparrate, Streuung und Zielquote.

Dein nächster Schritt

  1. Schreibe deinen Investmentplan auf höchstens eine Seite.
  2. Formuliere vorab, wann du kaufst, rebalancierst oder verkaufst.
  3. Prüfe im Rückgang zuerst Liquidität und Lebenssituation, dann das Depot.

Verlässliche Quellen

Leistungen, Bedingungen und gesetzliche Regeln können sich ändern. Prüfe deshalb Vertrag und aktuellen Stand.

Zuletzt fachlich geprüft und aktualisiert: 10. September 2026. Bildungsinhalt, keine individuelle Finanz-, Rechts- oder Steuerberatung.