Umsatz ist kein Einkommen. Ein Preis muss variable Kosten, einen Anteil der Fixkosten, Ausfallzeiten, Risiko und einen angemessenen Unternehmerlohn tragen.
Eine vollständige Preisrechnung verhindert scheinbar erfolgreiche Aufträge, die Liquidität verbrauchen und den Unternehmer trotz hoher Auslastung unterbezahlen.
Variable Kosten je Auftrag erfassen
Ordne Material, Versand, Zahlungsgebühren, Fremdleistung und direkt zurechenbare Arbeitszeit jedem Verkauf zu.
Der verbleibende Deckungsbeitrag finanziert Fixkosten und Gewinn.
Kapazität realistisch ansetzen
Rechne nicht jede Arbeitsstunde als verkaufbar. Akquise, Verwaltung, Krankheit, Urlaub und Weiterbildung benötigen ebenfalls Zeit.
Teile den benötigten Jahresbeitrag nur durch realistisch abrechenbare Einheiten.
Preisuntergrenze und Zielpreis trennen
Die kurzfristige absolute Untergrenze ersetzt keinen dauerhaft tragfähigen Preis.
Prüfe, ob Nutzen, Positionierung und Zielgruppe den erforderlichen Zielpreis ermöglichen.
Dein nächster Schritt
- Berechne variable Kosten und Deckungsbeitrag pro Angebot.
- Ermittle realistisch verkaufbare Stunden oder Einheiten.
- Lege Preisuntergrenze, Zielpreis und gewünschte Marge getrennt fest.
Verlässliche Quellen
Leistungen, Bedingungen und gesetzliche Regeln können sich ändern. Prüfe deshalb Vertrag und aktuellen Stand.