Betrügerische Nachrichten und Anrufe wirken zunehmend professionell. Entscheidend ist deshalb nicht die Optik, sondern ob jemand dich unter Zeitdruck zu Login, TAN, Freigabe, Installation oder Überweisung bewegen will.
Eine feste Rückrufregel kostet wenige Minuten und kann verhindern, dass Zugangsdaten oder eine unwiderrufliche Zahlungsfreigabe an Betrüger gelangen.
Kontaktweg unterbrechen
Öffne keine Links aus unerwarteten Nachrichten und nutze keine dort genannte Rückrufnummer. Beende das Gespräch und öffne die Bank-App oder tippe die bekannte Adresse selbst ein.
Eine angezeigte Absendernummer oder ein bekanntes Logo beweist nicht, wer tatsächlich Kontakt aufnimmt.
Freigaben verstehen
PIN, Passwort und TAN dienen nicht zur Stornierung oder Sicherheitsprüfung. Lies vor jeder Freigabe Betrag und Empfänger vollständig.
Echte Beschäftigte benötigen weder deine vollständigen Zugangsdaten noch eine Fernwartungssoftware, um ein Konto zu schützen.
Tempo herausnehmen
Drohungen, künstliche Dringlichkeit und angeblich geheime Sicherheitsmaßnahmen sollen Nachdenken verhindern. Besprich ungewöhnliche Forderungen mit einer zweiten Person.
Wer den Kontakt selbst über einen bekannten Kanal neu aufbaut, nimmt dem Angreifer die Kontrolle über das Gespräch.
Dein nächster Schritt
- Beende jeden unerwarteten Bankkontakt ohne Freigabe.
- Kontaktiere das Institut ausschließlich über App, Karte oder selbst eingegebene Adresse.
- Aktiviere Benachrichtigungen für Kontobewegungen und sinnvolle Überweisungslimits.
Verlässliche Quellen
Leistungen, Bedingungen und gesetzliche Regeln können sich ändern. Prüfe deshalb Vertrag und aktuellen Stand.