Nach einem Betrug melden sich häufig angebliche Anwälte, Ermittler, Behörden oder Spezialfirmen und versprechen, verlorenes Geld gegen Vorabzahlung zurückzuholen. Dabei können bereits bekannte persönliche Daten gezielt Vertrauen erzeugen.
Wer nach einem Verlust grundsätzlich keine ungeprüfte Vorleistung mehr erbringt, verhindert, dass derselbe Datensatz mehrfach für weitere Schäden genutzt wird.
Keine Vorleistung für Versprechen
Zahle keine Steuer, Freischaltungsgebühr, Versicherung oder Kaution, nur damit angeblich sichergestelltes Geld ausgezahlt wird.
Ein professionelles Schreiben, ein Aktenzeichen oder Kenntnis des früheren Verlusts beweisen keine echte Rückholmöglichkeit.
Identität selbst prüfen
Kontaktiere genannte Behörden, Kanzleien oder Unternehmen über unabhängig recherchierte offizielle Wege. Prüfe Zulassung und Zuständigkeit.
Nutze weder Telefonnummern noch Links aus der ursprünglichen Kontaktaufnahme für die Verifizierung.
Datenquelle schließen
Blockiere Täterkontakte, sichere Belege und teile keine weiteren Ausweis-, Konto- oder Zugangsdaten. Informiere Bank und Polizei über den erneuten Versuch.
Scham und Hoffnung erhöhen das Risiko weiterer Zahlungen. Eine unabhängige Vertrauensperson schafft Abstand.
Dein nächster Schritt
- Stoppe jeden Kontakt, der Rückholung gegen Vorabzahlung verspricht.
- Prüfe Identität und Zulassung ausschließlich über unabhängige Quellen.
- Ergänze den neuen Versuch bei Bank, Polizei und deiner Belegsammlung.
Verlässliche Quellen
- BaFin: Warnungen und Verbraucherinformationen
- Verbraucherzentrale: Internetbetrug und Geld zurückholen
Leistungen, Bedingungen und gesetzliche Regeln können sich ändern. Prüfe deshalb Vertrag und aktuellen Stand.