Eine Überweisung ist keine beiläufige Bestätigung. Name, IBAN, Betrag, Zweck und Anlass müssen zu der tatsächlichen Verpflichtung passen, bevor du sie freigibst.
Niedrige Standardlimits und eine feste Vier-Punkte-Prüfung begrenzen den maximalen Schaden, ohne alltägliche Zahlungen wesentlich zu erschweren.
Vier Punkte lesen
Prüfe Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck direkt in der Bank-Anwendung. Übernimm Daten nicht ungeprüft aus Chat, E-Mail oder QR-Code.
Eine Warnung beim Empfängerabgleich ist ein Anlass zum Stoppen und Prüfen, nicht zum routinemäßigen Wegklicken.
Limits als Schutz nutzen
Lege Überweisungslimits passend zu deinen üblichen Zahlungen fest und erhöhe sie nur für einen konkreten Vorgang. Aktiviere Umsatzbenachrichtigungen.
Ein dauerhaft sehr hohes Limit spart selten Zeit, vergrößert aber einen möglichen Einzelschaden.
Große Zahlungen trennen
Bei Immobilien, Fahrzeugen oder Unternehmensrechnungen bestätige Kontodaten telefonisch über einen bekannten Ansprechpartner und dokumentiere die Prüfung.
Teile niemandem TANs mit. Die TAN bestätigt den Vorgang, der in deiner eigenen Anwendung angezeigt wird.
Dein nächster Schritt
- Passe dein Standardlimit an die normalen Monatszahlungen an.
- Lies vor jeder Freigabe Empfänger, IBAN, Betrag und Zweck.
- Bestätige neue Bankverbindungen für große Beträge über einen zweiten bekannten Kanal.
Verlässliche Quellen
Leistungen, Bedingungen und gesetzliche Regeln können sich ändern. Prüfe deshalb Vertrag und aktuellen Stand.